path–Oh!–logies

„Pathos“ als ästhetische Tendenz der letzten Jahre meint die Inszenierung des Künstlichen, Exzessiven und Überwältigenden, die das Subjekt von außen ergreift und es doch zugleich zum Leben erweckt. Das „Pathos“, das sich als Fremdes zwischen Reiz und Reaktion drängt, gedeiht geradezu zwangsläufig in den fremden Welten der Science Fiction.

Aby Warburg hinterließ mit seinem “Mnemosyne”-Atlas ein Sammelwerk zur bildlichen Wiederkehr von Pathosformeln, die er als Muster sah, die nicht nur “wissenschaftlich katalogisiert”, sondern aktiv “erinnert und (wieder-)erlebt“ werden.

Die von Warburg inspirierte Idee eines „Mnemosyne-Atlas“ der Science Fiction ist ein Leitmotiv. Es geht vielleicht nicht darum, diesen „Atlas“ in einem Medium – sei es neu oder alt – tatsächlich zu realisieren, als die Spuren seiner virtuellen Existenz zu entdecken. Dieser Atlas zieht sich durch mehrere Medien – Literatur, Film, Performance, bildende Kunst – und muss nur gehoben werden.

Ort: Quartier für Digitale Kultur, Museumsquartier Wien
Datum: 8.-10. November 2007 täglich ab 12h 

Freier Eintritt

Konzept: Daniel Aschwanden, Katherina Zakravsky, in Zusammenarbeit mit Stefan Lutschinger und Thomas Ballhausen

Pathosbüro: Daniel Aschwanden, Carla Degenhardt, Radek Hewelt, Amanda Pina, Cesary Tomascievsky, Sabile Rasiti, Doris Uhlich, Katherina Zakravsky

Programm

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